Gültig für alle Entrümpelungs-, Räumungs- und Demontageaufträge der Entrümpelung Wien NÖ e.U. Stand: Juni 2025.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Ugur Gencoglu, Herbortgasse 31/1/121, 1110 Wien (nachfolgend „Auftragnehmer"), und deren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber") über Entrümpelungs-, Räumungs- und Demontagearbeiten sowie Güterbeförderung.
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Diese AGB gelten auch für alle künftigen Geschäfte mit dem Auftraggeber, soweit es sich um Rechtsgeschäfte verwandter Art handelt.
Alle Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind oder eine bestimmte Annahmefrist enthalten.
Ein Vertrag kommt zustande durch:
Grundlage des Vertragsabschlusses ist in der Regel eine kostenlose Besichtigung des zu räumenden Objekts. Das daraus resultierende Angebot wird als Fixpreis schriftlich oder per E-Mail übermittelt und ist 14 Tage gültig.
Der Umfang der geschuldeten Leistungen ergibt sich aus dem schriftlichen Angebot. Typische Leistungen umfassen:
Nicht im Leistungsumfang enthalten sind, sofern nicht ausdrücklich vereinbart: Malerarbeiten, Reparaturen, Reinigungsleistungen über die besenreine Übergabe hinaus sowie spezielle Fachverwertungen, die einer besonderen behördlichen Genehmigung bedürfen.
Änderungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung. Mehrleistungen, die sich erst bei der Durchführung herausstellen und vom Auftraggeber gewünscht werden, werden gesondert berechnet.
Der Auftragnehmer bietet ausschließlich Fixpreise an. Der im Angebot genannte Preis ist verbindlich und enthält alle vereinbarten Leistungen inklusive Anfahrt, Abtransport und besenreiner Übergabe. Es gibt keine versteckten Zuschläge für Außenbezirke oder nahegelegene NÖ-Gemeinden innerhalb des vereinbarten Einsatzgebiets.
Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern der Auftraggeber ein Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) ist. Für Unternehmer wird die Umsatzsteuer gesondert ausgewiesen.
Die Zahlung ist bei Abschluss der Arbeiten vor Ort in bar oder per Überweisung fällig, sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde. Bei Aufträgen mit einem Wert von mehr als 500 € kann eine Anzahlung von bis zu 30 % des Auftragswertes bei Vertragsabschluss vereinbart werden.
Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 4 % p.a. (Verbraucher) bzw. 9,2 % p.a. über dem Basiszinssatz (Unternehmer) zu verrechnen.
Termine werden schriftlich (E-Mail, WhatsApp) oder telefonisch vereinbart und vom Auftragnehmer bestätigt. Der Auftragnehmer bemüht sich, kurzfristige Terminanfragen zu berücksichtigen. Ein Rechtsanspruch auf einen bestimmten Wunschtermin besteht nicht.
Bei Stornierung eines vereinbarten Termins durch den Auftraggeber gilt folgende Regelung:
Maßgeblich ist der Eingang der Stornomitteilung beim Auftragnehmer. Die Stornogebühr entfällt, wenn die Stornierung auf einem wichtigen, vom Auftraggeber nicht zu vertretenden Grund beruht (z. B. plötzliche Erkrankung mit ärztlichem Attest).
Der Auftragnehmer ist berechtigt, einen vereinbarten Termin bei höherer Gewalt, unvorhersehbaren Behinderungen oder Krankheit des eingesetzten Teams zu verschieben. In diesem Fall wird dem Auftraggeber schnellstmöglich ein Ersatztermin angeboten. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
Der Auftraggeber ist verpflichtet:
Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht nach und entsteht dadurch dem Auftragnehmer ein Mehraufwand, ist dieser berechtigt, diesen Mehraufwand gesondert in Rechnung zu stellen.
Der Auftragnehmer haftet für Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz seiner Mitarbeiter verursacht werden. Der Auftragnehmer ist durch eine Betriebshaftpflichtversicherung bei der Generali Versicherung AG abgesichert.
Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist – soweit gesetzlich zulässig – auf den Auftragswert des jeweiligen Auftrags begrenzt. Für mittelbare Schäden und entgangenen Gewinn wird nicht gehaftet. Gegenüber Verbrauchern im Sinne des KSchG sind Haftungsbeschränkungen insoweit unwirksam, als sie zwingend gesetzlich ausgeschlossen sind.
Der Auftraggeber haftet dem Auftragnehmer für alle Schäden, die durch unrichtige oder unvollständige Angaben entstehen, insbesondere wenn er nicht auf Umstände hingewiesen hat, die die Durchführung des Auftrags erschweren oder unmöglich machen (z. B. verdeckte Schäden am Objekt, gefährliche Stoffe).
Verbrauchern steht gemäß § 11 FAGG (Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz) ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu, wenn der Vertrag außerhalb von Geschäftsräumen oder im Fernabsatz (z. B. per E-Mail oder Telefon) abgeschlossen wurde.
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Auftragnehmer die Leistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat und zur Kenntnis genommen hat, dass er sein Widerrufsrecht verliert, sobald der Vertrag vollständig erfüllt ist.
Zur Ausübung des Widerrufsrechts genügt eine eindeutige Erklärung (z. B. per E-Mail an office@entruempelung-wien-noe.at) innerhalb der Widerrufsfrist. Im Falle des wirksamen Widerrufs erstattet der Auftragnehmer bereits geleistete Zahlungen unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen zurück.
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich zur Vertragsabwicklung und im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten. Näheres regelt die Datenschutzerklärung des Auftragnehmers.
Anzuwendendes Recht: Für alle Rechtsbeziehungen zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei Verbrauchern gelten die zwingenden Verbraucherschutzbestimmungen des Landes, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort hat.
Gerichtsstand: Für Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist das sachlich zuständige Gericht in Wien örtlich zuständig, soweit der Auftraggeber Unternehmer ist. Für Verbraucher gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
Online-Streitbeilegung: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Wir sind nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung.
Änderungen: Der Auftragnehmer behält sich vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Es gelten die AGB in der Fassung, die zum Zeitpunkt des jeweiligen Vertragsabschlusses auf der Website veröffentlicht ist.